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Verlag Josefine Rosalski, Berlin

 

 

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Vorschau 2016/17

 

Autoren + Künstler

 

 

 

 

 

 

Peter Rieprich

 

SPIELPLATZ DER SPIONE

Berliner Geschichte und Geschichten

 

Ein Stadtführer durch geheimnisumwitterte Orte in Berlin

 

ca. 140 Seiten, mit fb. Fotos, Broschur

978-3-937881-42-3, EUR 14,-

 

 

»Ich denke, die beste Zeit, eine Stadt zu erkunden, ist für den KGB-Agenten wie für den Touristen der frühe Morgen, bevor Menschenmassen und Verkehr die Straßen verstopfen.«

(Leonid Kolossow, KGB)

 

 

 

PETER RIEPRICH, geboren 1954 in Geesthacht bei Hamburg, studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Hamburg. Er war als Marktforscher, Werbegrafiker und Comic-Zeichner tätig, sowie auch in der bildenden Kunst: Fotografie, Siebdruck, Digital-Art. Rieprich publiziert regelmäßig Reisereportagen in Zeitschriften, Tageszeitungen und Internetportalen, Kurzgeschichten sowie Sachbücher. 2007 veröffentlichte er einen satirischen Politthriller: "Meier. Ein deutscher Geheimagent", und 2009 zusammen mit Norbert Kleemann den Kriminalroman "Sieben Tage Neukölln". 2013 kam sein Kriminalroman "Treffpunkt Mitte" ebenfalls bei edition karo heraus. Peter Rieprich lebt in Berlin und Alicante/Spanien.

 

 

In unserem Verlag erschienen auch diese Bücher von Peter Rieprich:

 

     

 

Kleemann/Rieprich                     Peter Rieprich

SIEBEN TAGE NEUKÖLLN     TREFFPUNKT MITTE

Ein Fall für Borscht                    Kriminalroman

 

 

 

Zur Zeit des Kalten Krieges wurde Berlin als "Hauptstadt der Spione" bezeichnet. Gerade in West-Berlin waren Agenten westlicher und östlicher Nachrichtendienste aktiv, darüber hinaus noch jede Menge Freizeitspione und Nachrichtenhändler.

Da stellt sich schon die Frage: Was haben all diese Spione in Berlin gesucht? Politische Entscheidungen fielen in Washington und Moskau, London und Paris, vielleicht noch in Bonn und München – aber in West-Berlin? – Mit dem spannenden und informativen Führer durch geheimnisumwitterte Berliner Orte präsentiert der Autor Peter Rieprich Spitzel und Spione und ihre echten und fiktiven Geschichten.

 

 

 

Textprobe:

 

»Diesen Aufwand gedachte der Berliner Elektroingenieur Arthur Scherbius zu reduzieren. Er reichte im Jahr 1918 ein Patent für eine Verschlüsselungsmaschine nach dem Rotorprinzip ein und gründete 1923 die Chiffrier-maschinen-Aktiengesellschaft mit Sitz in der Steglitzer Straße 2 (heute Pohlstraße). Da Arthur Scherbius 1929 nach einem Unfall verstarb, hat er den großen Erfolg seiner Erfindung nicht mehr erlebt, und er hat sich sicherlich auch nicht vorstellen können, dass mehr als 70 Jahre nach seiner Erfindung ein britischer Autor einen Weltbestseller über seine Maschine schrieb und ein erfolgreicher Hollywood-Film darüber gedreht wurde.

Diese Verschlüsselungsmaschine erhielt den Namen Enigma (griechisch: Rätsel) und war ursprünglich für zivile Fernmeldezwecke konstruiert und auf Fachmessen angeboten worden. In den 1930er Jahren wurden militärische Stellen auf das Gerät aufmerksam, es wurde mehrfach modifiziert, verbessert und bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges sollen in der deutschen Wehrmacht, bei Nachrichtendiensten und zivilen Stellen mehr als 30.000 Enigma-Geräte im Einsatz gewesen sein. Hergestellt wurden sie in Erfurt, München und Bremen sowie von den beiden Berliner Firmen Heimsoeth & Riecke in der Uhlandstraße 136 in Wilmersdorf und Konski & Krüger in der Chausseestraße 117.

Da an den alten Produktionsorten nichts mehr auf die geheimnisumwitterten Maschinen hindeutet, bleibt nur der Weg ins Museum, um sich ein plastisches Bild von der Enigma zu machen. Glücklicherweise hat das »Berliner Museum für Kommunikation« ein Exemplar in seiner ständigen Ausstellung.«

 

 

 

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