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Josefine Rosalski, Berlin

 

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Der Verlag

Vorschau 2016/17

Autoren + Künstler

Impressum

 

 

Advent, Advent, die Alster brennt

 

Hamburger Weihnachtskrimis

 

»Ein kratzender Kunstfellbesatz am Ausschnitt. Das Läuten einer goldenen Schelle am Zipfel meiner Nikolausmütze. Der Frost will sich am Saum meines knallroten Nikolauskleides festbeißen. Ich stehe auf der Hintertreppe des Albers …«

 

Vom Schanzenviertel bis in die noblen Vororte der Elbmetropole sind sie unterwegs. Sie, die Weihnachten zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Engel und Ganoven – die Grenzen verschwimmen nur allzu oft in Advent, Advent, die Alster brennt.

 

Dreizehn waschechte Krimis von der Waterkant wurden von der Jury für diese stimmungsvolle Anthologie ausgewählt und versetzen den Leser in hanseatische Weihnachtsstimmung. Die Handelnden sind echte Originale, sie sind das Lokalkolorit, das der Leser wiederentdeckt.

 

174 Seiten, Broschur seidenmatt

ISBN 978-3937881-16-4

EUR 12,-

 

 

 

 

 

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1. Preis:

 

2. Preis:

 

3. Preis:

 

Die nominierten

Autorinnen und Autoren:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kai Riedemann      Frag nicht nach Stefan

 

Jürgen Rath      Paternoster, du im Himmel

 

Sarah Fiona Gahlen      Engel und Weihnachtsmann

 

Katharina Joanowitsch      Hauptbahnhofblues

Brigitte Karin Becker      Weihnachtsschnee

Frauke Angel      Hamburg, mein Lametta!

Stephanie Fleischer      Ein Licht geht an

Heidi Ramlow      Geiht nich, givt nich

Marika Bergmann      Große Freiheit nachts um halb eins

Michael Johannes B. Lange      Tod eines geistlichen Vorstehers

Sabine LaBe      Pfefferkuchen mit Filmriss

Evelyn Leip      Weihnachtsdomino

Jacqueline Reese      Gefallener Engel

 

 

Textprobe:

Sie bekommt Bammel. Jens rast die Hafenstraße entlang, über den Fischmarkt bis zur Fischauktionshalle. Der kleine Weihnachtsbaum aus Plastik am Rückspiegel wackelt heftig hin und her und verbreitet Tannenduftaroma. Ihr wird ganz dösig im Kopf von dem Gestank und von der Ruckelei über das Kopfsteinpflaster. Der Wagen hält an der Kaimauer. Die Fischauktionshalle hat schon nasse Füße. Die Elbe wütet. Die sanfte Stille ist verflogen, der sonntägliche Fischmarkt buchstäblich abgeblasen. Menschen drängen sich in die Fischmarktkneipen. Einige grölen Weihnachtslieder. War nicht anders zu erwarten. Ein tobendes, grollendes Geheul erfüllt die Luft. Jens legt den Rückwärtsgang ein. Hier kann er nicht stehen bleiben, denkt Geertje. Weg von der Kaimauer, weg von der Halle! Und dann fängt es auch noch an zu schneien. Schnee-regen. Die Scheibenwischer schaffen es kaum. Richtiges Hamburger Schietwetter.

   Jens hält bei der Buttstraße. Sie steigen aus und rennen zu Eier Carl. Leute drängen sich am Tresen. »Dreimal Lütte Lage!«, ruft Ole beim Eintreten dem Wirt zu.

aus „Geiht nich, givt nich“

von Heidi Ramlow

 

 

 

 

 

 

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